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Die sich über mehrere Kilometer am nördlichen Harzrand entlangziehende Teufelsmauer, ist eine steilstehende Schichtrippe aus Heidelberg-Sandstein der Oberkreide (Santon). Das Gestein ist teilweise
verkieselt und von einer Vielzahl schmaler Quarzleisten durchzogen. Dadurch erhält jeder Abschnitt eine unverwechselbare Charakteristik. Wir unterscheiden insgesamt 4 Abschnitte: Ballenstedt, Neinstedt, Blankenburg u. Heimburg. Der Neinstedter Abschnitt wurde bereits am 8.7.1852 durch
Polizeiverordnung des Landrates von Quedlinburg unter Schutz gestellt. Wohlgemerkt wurde damit ”... das Brechen von Steinen von der Teufelsmauer ...” untersagt, während in heutiger Zeit die
Trockenrasengesellschaften für Restriktionen herhalten müssen. Bleibt zu hoffen, daß für diesen unverzichtbaren Abschnitt, wie auch für alle Anderen, zukünftig akzeptable Lösungen gefunden werden. Geklettert wird
hier seit den 30er Jahren, wobei das Gebiet immer im Schatten der benachbarten Kletterzentren Bodetal und Regenstein lag. Erst mit deren Sperrung durch Naturschutz und Militär, rückte es mehr in das Blickfeld der
Kletterer. Die herausragensten Wege finden sich alle im zeitweise gesperrten Abschnitt von Neinstedt, wie z.B. KÖNIGSTEIN ”Talweg mit AV” oder Wedderslebener Wand ”Affenschaukel”, ”Falkenweg”.
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